Fördergemeinschaft Gutes Hören folgen

​Gutes Hören für alle – Hörtests und Wissenswertes bei der Woche des Hörens vom 14. bis 19. September 2015

Pressemitteilung   •   Aug 13, 2015 11:05 CEST

FGH, 2015 – „Ob Zuhause, im Berufsleben, im Straßenverkehr oder beim Einkaufen – überall verlassen wir uns auf unser Hörvermögen,“ sagt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe in seinem Grußwort als Schirmherr der diesjährigen Woche des Hörens. „Ich freue mich, dass die Fördergemeinschaft Gutes Hören mit ihrer bundesweiten Aktionswoche vom 14. bis 19. September 2015 einen wertvollen Beitrag leistet, die Bedeutung der Hörgesundheit in das Bewusstsein der Menschen zu rücken,“ so der Minister weiter. Während der Höraktionswoche bieten die bundesweit rund 1.500 Partnerakustiker der Fördergemeinschaft Gutes Hören kostenlose Hörtests und alles Wissenswerte rund um das Gehör an.

Hintergrund der „Woche des Hörens“, die seit den 1970er Jahren stattfindet, ist die weite Verbreitung von Hörminderungen in der Bevölkerung. Die aktuellen Ergebnisse basieren auf der Auswertung von 25.347 Hörtests, die während der deutschlandweiten FGH Hörtour im vergangenen Jahr von Partnerakustikern der Fördergemeinschaft Gutes Hören durchgeführt wurden. Demnach konnten schon bei 9% der Jugendlichen unter 20 Jahren leichte bis mittlere Hörminderungen festgestellt werden. Unter den Erwachsenen von 21 bis 40 Jahren hören 23% nicht mehr einwandfrei. In der Altersgruppe der 41 - 60jährigen nimmt der Anteil der Hörminderungen signifikant auf 45% zu. Mit über 60 Jahren sind 84% von Einschränkungen des Gehörs betroffen.

Da sich Hörminderungen meistens schleichend einstellen, werden sie von den Betroffenen anfangs kaum bemerkt. Durch Gewöhnung und Kompensation besteht dann die Gefahr weiterer allmählicher Verschlechterungen des Hörvermögens, die vor allem die Verständigung in geräuschvoller Umgebung und in größeren Gruppen immer schwieriger und anstrengender machen. Umso wichtiger sind deshalb vorsorgliche Hörtests, damit stets das eigene Gehör realistisch eingeschätzt werden kann. Die Hörgeräteakustiker sind dabei die kompetenten Ansprechpartner und Ratgeber, wenn es darum geht, zum richtigen Zeitpunkt die individuell passende Hörlösung zu finden.

Hörexperten aus Audiologie und Medizin bestätigen einhellig, dass die rechtzeitige Nutzung von Hörgeräten die komplexen Fähigkeiten des Hörsinns erhalten hilft. Menschen, die ihre Hördefizite frühzeitig durch die moderne Hörgeräteakustik ausgleichen, leben deshalb zufriedener und selbstbewusster, da sie weiterhin aktiv am Leben teilnehmen. Sie können sich wieder unbeschwert unterhalten, weil sie auch in größeren Gesprächsrunden keine Verständigungsprobleme mehr haben. In der Folge sinken die Unsicherheiten in größeren Gesellschaften. Gesundheitsschädlicher Stress wird abgebaut bzw. entsteht gar nicht erst. Mit dem guten Hören gewinnen aktive Hörgerätenutzer schnell ihr Selbstvertrauen und ihre Lebensfreude wieder zurück.

Die „Woche des Hörens“ ist eine gute Gelegenheit sich ein paar Minuten Zeit für das eigene Gehör zu nehmen und einen kostenlosen Hörtest bei einem der deutschlandweit rund 1.500 FGH Meisterbetriebe für Hörgesundheit zu machen. Die FGH Partner sind zu erkennen am Ohrbogen mit dem Punkt und zu finden im Internet unter www.fgh-info.de

Verwendung und Nachdruck des Textes honorarfrei mit Quellennachweis: "FGH"

Bessere Kommunikation und mehr Lebensqualität durch moderne Hörakustik - die Fördergemeinschaft Gutes Hören informiert bundesweit und vermittelt Hörexperten

Deutschlandweit gehen Experten von rund 15 Millionen Menschen aus, die nicht mehr einwandfrei hören. Wer aktiv etwas dagegen unternimmt, kann ohne größere Einschränkungen am täglichen Leben, das von Hören und Verstehen geprägt ist, teilnehmen. Tatsächlich sind es aber nur rund 3 Millionen Menschen, die mit der modernern Hörakustik ihre Höreinschränkungen kompensieren.

Das sind viel zu wenig, sagen einstimmig die Fachleute aus Medizin und Hörakustik. Denn ein eingeschränktes Hörvermögen bleibt für die Betroffenen meistens nicht ohne Folgen. Die häufigen Missverständnisse führen zu Konflikten und schließlich zu Stress und Versagensängsten. Die Ursachen liegen in den meisten Fällen in schleichenden Verschleißerscheinungen des Innenohres. Diese lassen sich mittels moderner Hörakustik kompensieren.

Die Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) betreibt deshalb im Rahmen gesundheitlicher Vorsorge bundesweit Aufklärungsarbeit über gutes Hören und organisiert zusammen mit ihren Partner-Akustikern Informations- und Hörtest-Aktionen. Die FGH versteht sich als Ratgeber für Menschen mit Hörminderungen und deren Angehörige sowie für alle Menschen, die an gutem Hören interessiert sind. Auch für Fachleute und Journalisten ist die FGH eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um Informationen rund ums Hören und um die Hörakustik geht.

Freiwillige Mitglieder in der Fördergemeinschaft Gutes Hören sind deutschlandweit rund 1.500 Meisterbetriebe für Hörakustik. Das gemeinsame Ziel der FGH Partner ist es, Menschen mit Hörproblemen wieder zu gutem Hören zu verhelfen. Voraussetzung dafür ist die Stärkung des Hörbewusstseins in der Öffentlichkeit. Dazu zählt auch die Bedeutung guten Hörens für die individuelle Lebensqualität. Wer gut hört, kann aktiv und ohne Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Hören bedeutet nicht nur besser verstehen, sondern auch besser leben.

Das große Hörportal www.fgh-info.de bietet einen umfassenden Überblick zum Thema. Dort können auch weiterführende Informationen bestellt und schnell ein FGH Partner in Wohnortnähe gefunden werden. So einzigartig wie das Hören des Einzelnen, so individuell ist auch die persönliche Beratung. Wer sich für gutes Hören und die moderne Hörsystemanpassung interessiert, sollte das Gespräch mit seinem FGH Partner suchen. Die Mitgliedsbetriebe der Fördergemeinschaft stehen für eine große Auswahl von Hörlösungen, faire und umfassende Beratung und höchste Qualität. Die Partnerbetriebe der Fördergemeinschaft Gutes Hören sind am gemeinsamen Zeichen, dem Ohr-Symbol zu erkennen.

Fördergemeinschaft Gutes Hören im Internet:
www.fgh-info.de

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