Fördergemeinschaft Gutes Hören folgen

Warum gutes Hören so wichtig ist – Hörgeräteakustiker beraten und helfen bei Hörproblemen

Pressemitteilung   •   Apr 30, 2015 11:46 CEST

FGH, 2015 – Das menschliche Gehör ist rund um die Uhr im Einsatz. Im Zusammenspiel von Innenohr, Hörnerven und Gehirn lässt es aus unterschiedlichen Schallwellen komplexe und faszinierende Klangerlebnisse entstehen. Aber es leistet noch mehr: Viele tägliche akustische Ereignisse erfordern beispielsweise die Fähigkeit des räumlichen Hörens, das eine sichere Orientierung ermöglicht. Das selektive Hören trägt hingegen dazu bei, dass Wichtiges von Unwichtigem unterschieden und herausgehört werden kann. Dauerlärm und extreme Lautstärken sollten natürlich zum Schutz des empfindlichen Sinnesorgans vermieden werden.

Diese vielfältigen Anforderungen an das Gehör unterstützen den Erhalt der Vernetzungen und Strukturen im Hörzentrum des menschlichen Gehirns. Denn hier werden die aus dem Innenohr ankommenden Reize entschlüsselt, verarbeitet und bewusst gemacht. Je größer und vielfältiger die Bandbreite der akustischen Signale ist, desto leistungsfähiger bleiben die neuronalen (die Nerven betreffend) Vernetzungen im Gehirn. Umgekehrt verkümmern diese Strukturen, wenn vergleichsweise wenige oder nur gleichförmige Signale aufgenommen werden. Die komplexen Fähigkeiten des Gehörs werden dann regelrecht vergessen. Das ist der Fall, wenn durch Schäden oder Verschleißerscheinungen im Innenohr bestimmte Tonhöhen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt gehört werden.

Diese anfangs nur leichten Hörverluste werden von den Betroffenen kaum oder gar nicht bemerkt, da sie sich nur in akustisch schwierigen Situationen auswirken. Verständigungsschwierigkeiten werden dann einfach auf die Geräuschkulisse zurückgeführt und nicht weiter beachtet. Aber die Betroffenen verstehen nicht nur immer weniger, unbewusst passen sie ihr Verhalten und ihre Alltagsmuster ihren Hörproblemen an, indem sie zunehmend laute und gesellige Umgebungen meiden. Auch dadurch vermindert sich das Spektrum der akustischen Signale, die das Hörzentrum noch erreichen, und die Aktivitäten des Hörzentrums im Gehirn werden noch weiter eingeschränkt. Die Folge: Das Gehirn verlernt seine Fähigkeiten des räumlichen und selektiven Hörens. Je weiter diese Prozesse fortschreiten, desto schwieriger kann es dann werden, die Hörbahnen und Vernetzungen wieder zu aktivieren.

Hörgeräteakustiker können hier Abhilfe schaffen und schwerhörigen Menschen mit Hilfe geeigneter Hörsystemtechnologie wieder zum guten Hören verhelfen. Der erste Schritt ist ein professioneller kostenloser Hörtest bei einem Partnerakustiker der Fördergemeinschaft Gutes Hören. Dieser gibt verlässlichen Aufschluss darüber, wie es um das eigene Hörvermögen bestellt ist. Auch Menschen, die bereits Hörsysteme tragen, sollten in regelmäßigen Abständen ihre Ohren und die Geräteeinstellungen von ihrem Hörgeräteakustiker überprüfen lassen. Damit beugen sie der Gefahr weiterer schleichender Hörverschlechterungen vor und stellen sicher, dass sie ihr Gehör nachhaltig und bestmöglich nutzen. Deutschlandweit gibt es rund 1.500 FGH Partnerakustiker, die an dem Ohrbogen mit dem Punkt zu erkennen sind. Einen FGH Partner in der Nähe findet man unter: www.fgh-info.de

Verwendung und Nachdruck des Textes honorarfrei mit Quellennachweis: "FGH"

Bessere Kommunikation und mehr Lebensqualität durch moderne Hörakustik - die Fördergemeinschaft Gutes Hören informiert bundesweit und vermittelt Hörexperten

Deutschlandweit gehen Experten von rund 15 Millionen Menschen aus, die nicht mehr einwandfrei hören. Wer aktiv etwas dagegen unternimmt, kann ohne größere Einschränkungen am täglichen Leben, das von Hören und Verstehen geprägt ist, teilnehmen. Tatsächlich sind es aber nur rund 3 Millionen Menschen, die mit der modernern Hörakustik ihre Höreinschränkungen kompensieren.

Das sind viel zu wenig, sagen einstimmig die Fachleute aus Medizin und Hörakustik. Denn ein eingeschränktes Hörvermögen bleibt für die Betroffenen meistens nicht ohne Folgen. Die häufigen Missverständnisse führen zu Konflikten und schließlich zu Stress und Versagensängsten. Die Ursachen liegen in den meisten Fällen in schleichenden Verschleißerscheinungen des Innenohres. Diese lassen sich mittels moderner Hörakustik kompensieren.

Die Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) betreibt deshalb im Rahmen gesundheitlicher Vorsorge bundesweit Aufklärungsarbeit über gutes Hören und organisiert zusammen mit ihren Partner-Akustikern Informations- und Hörtest-Aktionen. Die FGH versteht sich als Ratgeber für Menschen mit Hörminderungen und deren Angehörige sowie für alle Menschen, die an gutem Hören interessiert sind. Auch für Fachleute und Journalisten ist die FGH eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um Informationen rund ums Hören und um die Hörakustik geht.

Freiwillige Mitglieder in der Fördergemeinschaft Gutes Hören sind deutschlandweit rund 1.500 Meisterbetriebe für Hörakustik. Das gemeinsame Ziel der FGH-Partner ist es, Menschen mit Hörproblemen wieder zu gutem Hören zu verhelfen. Voraussetzung dafür ist die Stärkung des Hörbewusstseins in der Öffentlichkeit. Dazu zählt auch die Bedeutung guten Hörens für die individuelle Lebensqualität. Wer gut hört, kann aktiv und ohne Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Hören bedeutet nicht nur besser verstehen, sondern auch besser leben.

Das große Hörportal www.fgh-info.de bietet einen umfassenden Überblick zum Thema. Dort können auch weiterführende Informationen bestellt und schnell ein FGH-Partner in Wohnortnähe gefunden werden. So einzigartig wie das Hören des Einzelnen, so individuell ist auch die persönliche Beratung. Wer sich für gutes Hören und die moderne Hörsystemanpassung interessiert, sollte das Gespräch mit seinem FGH-Partner suchen. Die Mitgliedsbetriebe der Fördergemeinschaft stehen für eine große Auswahl von Hörlosungen, faire und umfassende Beratung und höchste Qualität. Die Partnerbetriebe der Fördergemeinschaft Gutes Hören sind am gemeinsamen Zeichen, dem Ohr-Symbol zu erkennen.

Fördergemeinschaft Gutes Hören im Internet:
www.fgh-info.de

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